Von hummi

 

Bela saß im Auto und fuhr Richtung Heimat. Über eine Woche war er weg gewesen und das erste mal hatte er richtig Sehnsucht nach zu Hause.
Die Sonne ging langsam unter und gab noch einmal alles was sie hatte um dem Schwarzhaarigen hinter dem Steure zu blende. Genervt klappte er die Sonneblende nach unten.  Links und rechts zogen Ländereine vorbei. In gut einer Stunde würde er Zuhause sein, bei seiner Konstanze und bei….. seinem Sohn. Der kleine Matz war ihm so sehr ans Herz gewachsen das es fast weh tat ihn nicht bei sich zu sein. Vor noch einem halben Jahr hatte er ziemlich Angst gehabt ob er dieser Herausforderung gewachsen sein würde. Endlich war die Sonne hinter dem Horizont verschwunden. Trotzdem war es im Auto noch ziemlich war, der Sommer hatte begonnen.

 Sein Handy klingelte. „ Jop!“ meldete er sich. „ dababeledbele!“ Bela lachte herzhaft, das hatte Conni schon gestern gemacht. Einfach das Telefon neben ihren Sohn gelegt und ihn brabbeln lassen.  
„ He, mein kleiner ich vermisse dich auch. Daddy ist in einer dreiviertel stunde da!“ „ dada“. Es war einfach zu niedlich. Bela drückte weg und legte das Handy wieder neben sich. Er dachte, während er das Auto in einer kurve lenkte, an das letzte halbe Jahr zurück. Außer Farin hatte niemand seinen Sohn zu Gesicht bekommen.

 Selbst verständlich war er super stolz auf sein Kind, doch er wollte sich und Conni den Streß der Presse ersparen. Er schafft es allerdings nicht sein Soloalbum noch länger heraus zu zögern, und das er auch noch ein Konzert am ersten Geburtstag seines Kindes gab gefiel ihm auch nicht.

Aber all diese Kleinigkeiten konnte ihn nicht davon abhalten zu strahlen als er endlich zu Hause  ankam und Conni mit ihrem Sohn Im Wohnzimmer saß. Er strahlte weil er endlich neben der Musik noch eine neue Lebensaufgabe gefunden hatte. „ Hey ihr beiden! Der Graf ist wieder zuhause!“

 

KAPITEL ZWEI

 


Ziemlich gehetzt sprang Konstanze aus dem Auto. Die Wolken über ihr kündigten von einem baldigen Regenguss. Sie würde wahrscheinlich nicht mehr trocken nach Hause kommen. Die ging mit schnellen Schritten in das große Gebäude vor dem sie gehalten hatte und eilte schnurstracks zu den Fahrstühlen am Ende der Eingangshalle. Ihr Chef hatte sie für heute in sein Büro bestellt und sie hatte verschlafne und würde jetzt zu spät kommen. Seit zwei Monaten arbeite sie wieder, aber von Zuhause aus. Deshalb hatte sie den Termin einfach verpennt.


Eine halbe Stunde später hatte sie es bereist hinter sich gebracht um machte sich jetzt wieder schleunigst auf den Weg nach Haus um dem Wetter so gut es ging zu entgehen. In den letzten tagen hatte sich unerträgliche Hitze, mit Blitzartigen Regenfällen abgewechselt. Nicht nur ihr ging das an die Nieren. Ihr Baby, das in diesem Moment sicher in den Armen ihres Freundes lag, fing immer wieder an zu quengeln wenn die Temperaturen im Haus stiegen und es danach draußen blitze und donnerte. Ihr Handy klingelte. Sichtlich genervt hob sie ab.

Ja?“ „ Buh nicht so aggressiv. Ich bin es doch nur. Wie war es bei deinem Chef?“ Bela klang wirklich interessiert doch Konstanze hatte jetzt wirklich keinen Nerv für ihn. „ Können wir das nicht zu Hause besprechen ich bin gleich da!“ „ Ähm ja...aber, wir brauchen Windeln!“ Einen Moment war es toten Stille in der Leitung dann fing Conni an zu lachen. „ Ja ich....kauf doch welche bis gleich!“ Bevor Bela fragen konnte warum sie den so lachte hatte seine Freundin bereits aufgelegt. Es war einfach zu komisch, Spandaus größter lebender Rockstar, bester Schlagzeuger der Welt brauchte Windel, wenn auch nicht für sich selbst.

Immer noch Schmunzelnd hielt Konstanze ihren Wagen noch einmal an und holte in einer Drogerie Windeln. Das sie dabei klitschnass wurde war ich plötzlich scheiß egal.

 

 

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